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"Winterzyt - Grüblizyt - Gschichtäzyt" (Winterzeit - Geschichtenzeit)


Unser Abenteuer hat begonnen und jemand ganz Spezielles wird uns begleiten...

Es ist Winter, ja eher schon fast Frühling. Aber hier oben in den Bergen geht der Winter halt immer einwenig länger.

 

Wann immer wir können, besuchen wir unser "Hiimet". Jetzt im Winter sind noch "Gizzeni" (Geissen) vom "Götti" und "Mäschen" (grosse Kälber) vom Bruder von Simon im Stall. Diese werden täglich von den Schwiegerltern oder der Familie vom Bruder versorgt. Das Wochenende übernehmen aber wann immer möglich wir; also eigentlich mehrheitlich mein Mann und die Kinder. Meine Stärken liegen weniger bei den Tieren eher in der Küche. Die Mädchen sind von den "Gizzeni" sehr angetan und freuen sich immer sehr auf einen Besuch. Leider werden die "Gizzeni" im Frühling verkauft und gehen fort. Das macht die Mädchen sehr traurig. Aber umso grösser ist die Freude auf eigene "Gizzeni" die dann im Herbst, wenn der "Gizzichromä" (Geissenlaufstall) fertig ist, zu uns kommen werden.

 

Die Buben sind viel draussen am Spielen und Erfinden. Sie sind sehr angetan von all dem "Grümpel" (Schrott) der sich hinter dem Haus auftürmt. Alte rostige Räder, Schnüre, morsches Holz und vieles mehr. Für die Buben ein Paradies.

 

Simon ist viel am "Grüble" (Nachdenken). Natürlich erzählt er bei jedem Besuch im Chüebächi den Kindern ein "Gschichtli" (Geschichte). Simon ist ein richtiger Geschichteerzähler. Er erzählt den Kindern viele Geschichten von ganz verschiedenen erfunden Figuren. Vom Borkenkäfer über einen Reisen bis hin zum Kapitän Hokli und dem "Prinzässli" und dr Jimmy. Aber hier im Chüebächi begleitet uns ein ganz spezielles und lustiges "Tierli" (Tierchen)

 

Ds MURBI NINA (Das Murmeltier Nina)

 

Die Kinder sind ganz fasziniert von all den Erlebnissen vom "Murbi Nina" und seinen Geschwistern. Sie hören immer ganz gespannt zu. In der Adventszeit suchte "Nina" den "Samichlous" (Weihnachtsmann). Der "Samichlous" erzählte "Nina" viel von der Welt und das machte "Ds Murbi Nina" war sehr neugierig auf die Welt. Es gab kein Halten mehr für "Nina". Daher entschied sich das kleine, freche, aussergewöhnlich neugierige Murmeltier auf Weltreise zu gehen. Es ist von seinem Zuhause am Bunder losgezogen und erkundet nun die Welt. Es lernt viele Länder kennen und sogar einpaar Menschen die es begleiten. Nina hat immer gute Ideen und es will immer alles genau wissen...

 

Uns so vergeht die Zeit, wie immer, wie im Flug und schon bald ist es wieder Zeit "Ade" (Auf Wiedersehen) zu sagen und mit den Kindern nach Hause zu gehen.

 

"Häbet e guti Zyt u bis gli"

(Wünsche euch eine gute Zeit und bis bald)

 

Fränzi

Murbi Nina

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