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"Früehligszyt - Bärgrächnigszyt" (Frühlingszeit - Frühjahrsmarkt)


Die neuen Bewohnerinnen vom Chüebächi kommen an

Endlich ist es soweit. Es ist "Bärgrächnig" (Adelbodner-Frühlingsmarkt). Wir, vor allem die Kinder freuen sich immer sehr darauf; besonders in diesem Jahr. Wir wollen 8 "Bibeni" (Hühner) kaufen und sie gleich in unserem "Hiimet" (Bauernhaus) im Chüebächi einquartieren. Wie gesagt, so gemacht.

 

Damit sich die Hühner einwenig an den provisorischen Hühnerstall gewöhnen konnten, liessen wir sie noch einwenig allein. Der grosse Hühnerstall renoviert Simon noch. Aber es wird nicht lange dauern und unsere "Bibeni" können umziehen.

 

Da die Kinder am Morgen noch Schule hatten, sahen sie die "Bibeni" erst am Abend. War das eine Freude. Ganz vorsichtig schlüpfte eins nach dem anderen zu den Hühnern in den grosszügigen "Bibichromä" (Hühnerlaufstall) und versuchten sie mit "Grütz" (Körner) zu sich zu locken und anzufangen sie zu zähmen. Die Kinder diskutierten sehr angeregt über die Namen die sie den Hühnern geben wollen. Daraus ergaben sich dann die Namen: Henni, Goldi, Zitröneli, Rotstern, Weisserstern, Spärbi, Vögeli und Emma. Bis die "Bibeni" zahm sind, braucht es jetzt einwenig Zeit und Geduld. Aber schon bald werden die "Bibeni" uns aus der Hand picken und sehr zutraulich sein. Nur Geduld.

 

Wir staunten nicht schlecht, als wir schon drei gelegte Eier vorfanden. Anfangs legen die jungen Hühner ja noch nicht oder nur spärlich. Mit grossem Stolz nahmen wir die Eier aus. Erlich gesagt, sind die eigenen Eier um einiges besser als gekaufte. Frische Freilandeier vom Chüebächi, einfach toll! Wir waren diesbezüglich ja schon immer sehr verwöhnt, da wir Eier von meiner Schwiegermutter bekamen. Aber so ein Ei von Henni oder Goldi, Zitröneli oder Rotstern, das ist doch noch mal etaws ganz  besonderes. Ein Sonntagsei oder eine feine Omelette yahm. So was feines, kaum zu überbieten!

 

Um den "Bibeni" noch einwenig Angewöhnungszeit zu geben, gingen wir wieder nach draussen. Simon "krauterte" (arbeitete) noch etwas am neuen Hühnerstall, die Kinder spielten fröhlich und vergnügt. Ich gab den Blumen und im Garten noch Wasser. So vergieng die Zeit wie im Flug und schon bald wurde es Zeit nach Hause zu gehen. Vorher aber, gingen wir noch kurz zu unseren "Bibeni" und wünschten ihnen eine gute Nacht.

 

Nach diesm aufregenden Tag konnten die Kinder kaum einschlafen. Sie waren so begeistert von den Hühnern. Antelle von Schafe zählen, werden zum Einschlafen jetzt "Bibeni" (Hühner) gezählt.

 

"Häbet e guti Zyt u bis gli"

(Wünsche euch eine gute Zeit und bis bald)

 

Fränzi

 


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