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"Schnee i dä Bärgä" (Schnee in den Bergen)


Der Winter hat uns wieder....

Die Zeit verging seit dem letzten Blogeintrag im Herbst wie im Flug. Leider hat das Leben nicht nur seine "Sunnsitä" (Sonnenseiten) sondern auch "Schattsitä" (Schattenseiten), die an keinem Menschen halt machen. Aber das Leben geht weiter. 

 

Der Schnee kam vor Weihnachten. Das weisse Gewand hat die Natur in einen tiefen Schalf versetzt. Obwohl es "hür" (heuer/dieses Jahr) nicht so kalt ist und nicht immer so viel Schnee hat.Die Temperaturen sind auch nicht ganz so tief wie in anderen Jahren. Aber dennnoch ist es Winter.

 

Unsere zwei Ferienkatzen Husky und Tiggi "muusä" (fangen Mäuse) im Stall und sind meistens bei den Ziegen oder den "Mäscheni" (junge Rinder). Die Tiere sind ruhig und warten geduldig auf wieder wärmere Tage.

 

Und doch steht die Zeit im Chüebächi nicht still. Ein zweiter Hühnerstall ist in Arbeit und für "Tablarchüe" (Hasen) wird auch noch ein Stall gebaut. Die Kinder toben währenddessen im Schnee mit Schlitten und eigenen Erfindungen herum. Es ist herrlich zu sehen, wie die Kinder eigentlich mit wenig zufrieden sein können. Je mehr sie selber erfinden und "grüblä" (machen) können, umso glücklicher scheinen sie.......... Nehmen wir uns doch an Ihnen ein Beispiel. Es wäre auch für uns in der heutigen hektischen Zeit manchmal von Vorteil mit etwas weniger glücklich zu sein. Denn, WENIGER ist oft MEHR.

 

Wenn es draussen schneit oder leider manchmal regnet, sind "Füürgrüebler" (ein Tag drinnen) angesagt. Der Ausdruck "Füürgrüebler" kommt von früher, als die Hütten noch keine Heizung hatten und man als Familie an der Feuergrube sass).

An solchen Tagen spielen die Kinder halt manchmal drinnen und wir machen uns langsam Gedanken was wir im Frühling alles im neuen Garten ansähen wollen.

 

Der Garten soll im Frühling neu gemacht werden. Es sollen viele Kräuter, Blumen, Beeren, Sträucher und Gemüse angebaut werden. Wir könne es kaum noch abwarten.

 

Unsere Kinder machen sich eher Gedanken darüber was es alles für neue Tiere geben wird. Im Mai erwartet unsere Kalia kleine "Gizzeni" (Geisslein). Sie sind ganz aufgeregt und freuen sich sehr auf die Kleinen. Wir uns ja schliesslich auch.....

 

Bis es aber dann soweit ist und es wieder wärmer wird, geht es noch einpaar Tage und Wochen. Bis dahin lassen wir uns von unseren Träumen und Inspirationen und dem "Tagwärch" (täglicher Arbeit) tragen.

 

"Häbet e guti Zyt u bis gli"

(Wünsche euch eine gute Zeit und bis bald) 

 

Fränzi

 


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